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Der Zusammenbruch des Kommunismus in Zentral-Europa und dann in der Sowjetunion kam für uns alle überraschend. Genauso überraschend war die plötzliche Wiedergeburt des Jüdischen Lebens durch Religion. Aber die größte Überraschung war es wohl dass mehr als 100.000 Juden aus der früheren Sowjetunion nach Deutschland immigrierten... Alles veränderte sich, praktisch vor unserem Augen. Und während wir Tausende von Kindern in unseren Schulen unterrichten und ihnen das Gefühl von Jüdischem Stolz vermitteln, gibt es jetzt einen anderen wichtigen Aspekt dem wir uns mit aller Energie widmen - dem intensiven Studieren von Judentum selbst.
Im Jahr 2000 eröffnete mit unserer Hilfe der "Beit Midrasch von Berlin" - die erste Jeschiwa in Zentral-Europa seit dem Holocaust. Schon vier Jahre später lernten dort über 30 Studenten aus Deutschland, Ungarn, Polen, Moldowa und Weißrussland. Abend- und Wochenendprogramme versammeln noch mal etwa 100 junge Männer aus mehreren deutschen Städten, so wie aus Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Litauen.
In Frankfurt eröffnete 2001 die Lauder Midrascha. Das Ziel dieser Schule für junge Frauen ist es eine ausgezeichnete Jüdische Ausbildung zu bieten und dabei ein gesundes Gleichgewicht zwischen dem Orthodoxen und dem Modernen zu waren. Unsere Studentinnen lernen, neben unseren Kursen, auch an Schulen und Universitäten und jede von ihnen ist engagiert in anderen Jüdischen Gemeinden. Die Ronald S. Lauder Foundation hat überall in Deutschland mehrere innovative Programme gestartet, unter anderem:
der Ronald S. Lauder Kindergarten und der Lauder Educational Center for Northern Germany in Hamburg,
der Lauder Saxony Youth Center in Leipzig,
der Lauder Chorev Projekt in Würzburg,
die Lauder Morijah Elementary School in Köln.
Auf dieser Webseite können Sie ausführliche Informationen zu einigen dieser Projekte bekommen. Willkommen bei der Ronald S. Lauder Foundation - Germany. |
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